Wir helfen Katzen in Not. Machen Sie mit!

  

GRUNDKURS FÜR DOSENÖFFNER 

Liebe Katzenfreunde,

in unserem kleinen Grundkurs für Dosenöffner haben wir versucht, in knapper Form ein paar wichtige Ratschläge zur richtigen Pflege unserer fussligen Freunde zusammenzustellen. Diese Tipps, die jeder Katzenhalter wissen und beherzigen sollte, geben wir allen Zweibeinern die eine Katze von uns aufnehmen gewissermaßen als "Gebrauchsanweisung" mit auf den Weg, in der Hoffnung, besonders die Anfänger-Dosenöffner vor unbeabsichtigten Fehlern zu bewahren.

Als erstes jedoch möchten wir Sie um Geduld bitten!
Der Umzug in ein neues Zuhause bedeutet für die Tiere stets besonderen Stress und große Angst.
Bitte lassen Sie den Katzen zur Eingewöhnung soviel Zeit, wie sie brauchen!

 

Ernährungstipps

Eine erwachsene Wohnungskatze braucht je nach Aktivität 200 bis 300 g Futter (Dosenfutter) täglich. Je nachdem, wieviel Trockenfutter die Katze zusätzlich frisst, reduziert sich die Menge des Dosenfutters. Kätzchen, die noch wachsen, brauchen mehr. Eine ruhige, erwachsene Wohnungskatze benötigt oftmals weniger Futter. Alte Katzen können (ebenso wie sehr alte Menschen) die zugeführten Nährstoffe in ihrem Stoffwechsel nicht mehr richtig verwerten, weil ihnen dazu bestimmte Enzyme fehlen. Dann ist es ratsam, ein Seniorenfutter zu kaufen, das auf den Organismus eines alten Tieres abgestimmt und für die Katze leichter verwertbar ist. Auch sollte man alten Miezen die Möglichkeit geben, mehrmals am Tag kleine Mengen Futter zu sich zu nehmen. Grundsätzlich empfehlen wir, die Katzen 2 x täglich zu füttern. Wir geben unseren Katzen früh und abends Nassfutter. Für zwischendurch stellen wir Trockenfutter hin. Manchmal fressen Katzen am Tag wenig, dafür nachts mehr. Nur einmal täglich füttern, wie es bei Hunden gemacht wird, ist für Katzen nicht gesund!  Frisches Wasser muss immer bereit stehen ! Katzen können schmecken, ob das Wasser frisch ist (so wie manche Biertrinker erkennen können, ob das Bier aus der Flasche oder aus dem Fass kommt). Bitte Wasser an zwei unterschiedlichen Plätzen in der Wohnung aufstellen!!! Das ist nötig, weil Katzen am Fressplatz wenig trinken. Reichliche Wasseraufnahme ist besonders bei kastrierten Katzen ganz wichtig, weil diese Tiere zur Harnsteinbildung neigen und dadurch früher oder später eine Verstopfung der Harnröhre bekommen können (große Schmerzen!). Dann hilft nur noch eine Operation oder die Tiere sterben qualvoll. Bei Trockenfutter ist viel Wasser lebenswichtig!!!!!!!

Wichtig ist auch die Qualität vom Trockenfutter. Durch falsches, nicht hochwertiges Trockenfutter kann die Harnsteinbildung gefördert werden. Im Trockenfutter ist fast gar kein Feuchtigkeitsbestandteil enthalten, dadurch ist der Harn konzentrierter und es bilden sich kleine Kristalle, also Harnsteine. Das Harnansäuern (größerer Säuregehalt im Urin) ist eine Möglichkeit, das Harnsteinrisiko bei der Katze einzudämmen. Die meisten hochwertigen Trockenfutter enthalten Substanzen, welche den Harn ansäuern. Man sollte deshalb beim Kauf von Trockenfutter darauf achten, dass auf der Packung ein Hinweis auf Harnsteinprophylaxe zu finden ist. Grundsätzlich gilt: Kosten, die bei der Futterqualität gespart werden, zahlt man später doppelt beim Tierarzt drauf!

Außerdem ist peinlichst darauf zu achten, dass für die Katze immer eine saubere Katzentoilette zur Verfügung steht, denn auch das Zurückhalten von Urin, wegen unsauberen Katzentoiletten, erhöht das Risiko der Harnsteinbildung. Es könnte sonst passieren, dass sich die Katze für diesen Zweck irgendwo in der Wohnung ein anderes sauberes Plätzchen sucht, und ob das der Besitzer gut findet?


Was man nicht füttern sollte:

Manche Menschen geben Ihrer Katze rohes Ei. Die wenigsten Katzen mögen das wirklich. Rohes Eiweiß ist für Katzen schädlich und macht krank! Es zerstört die körpereigene Vitaminproduktion der Katze! Auch Milch vertragen erwachsene Katzen nicht. Es fehlt ihnen das Enzym zur Laktoseverdauung (Milchzucker) und kann zu starkem Durchfall führen. Hundefutter ist für Katzen ungeeignet, da es zu wenig Proteine und zu viele Kohlenhydrate enthält.

 

Ein wenig Anatomie

Ohren:

Katzen hören viel, viel besser als wir Menschen. Sie können die Maus unter der Erde laufen hören. Deshalb sollte man keine Blitzknaller oder andere besonders laute Geräusche in der Nähe der Katzen machen, denn das tut den Tieren in den Ohren sehr weh, sie haben Schmerzen und auch sehr große Angst! Auch die Musikanlage sollte in Gegenwart der Katze nicht auf Maximum gestellt werden!!!

Die Ohren der Katze sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ein dunkelbrauner Belag deutet auf Ohrmilben hin, die unbedingt behandelt werden müssen. Der Tierarzt erkennt die Parasiten unter dem Mikroskop und verabreicht ein entsprechendes Mittel.

Zähne:

Wenn die Katze aus dem Mund schlecht riecht, speichelt, oder wenn sie plötzlich nicht mehr richtig essen will, dann hat sie Zahnprobleme. Ebenso wie der Mensch, setzt auch die Katze im Laufe der Jahre Zahnstein an. Diesen muss der Tierarzt ca. einmal im Jahr entfernen, sonst bekommen die Tiere schlimme und sehr schmerzhafte Infektionen. Außerdem werden diese Bakterien im Blut transportiert und können Herzentzündungen und andere schwere Folgeerkrankungen verursachen.

 Wirkt mein Perlweiss schon?

Fell:

So wie wir Menschen unsere Garderobe wechseln, tun das die Miezen mit ihrem Fell, und das besonders stark im Frühjahr und Herbst. Wenn man eine Katze regelmäßig bürstet, fusselt sie nicht so stark. Die meisten Katzen genießen es sehr, von ihrem Besitzer gebürstet zu werden. Beim Putzen verschlucken die Tiere sehr viele Haare. Dadurch können sich manchmal kleine Fellklumpen im Magen der Katze bilden, die dann erbrochen werden. Das ist ein normaler Vorgang, unangenehm für den Besitzer, aber wichtig für die Katze, die sonst nämlich einen Darmverschluss bekommen könnte.

Es gibt verschiedene Sorten Trockenfutter, Tabs und Pasten, die speziell dafür entwickelt worden sind, die verschluckten Haare sanft aus dem Katzenkörper auszuleiten, so dass sich gar nicht erst Haarballen im Magen bilden können. Die beste Prophylaxe ist aber immer noch das regelmäßige Bürsten. Katzen fressen übrigens gern Gras, das hilft ihnen, die verschluckten Haare auszubrechen. Deshalb fressen unsere Wohnungskatzen auch Grünpflanzen an. Bitte aufpassen, manche Pflanzen  sind für Katzen giftig!!! (Siehe Sicherheitshinweise).

Krallen/Kratzen:

Das Krallenschärfen ist für die Katzen ganz wichtig, in der freien Natur sogar überlebenswichtig. Krallen sind für Katzen wie die Finger für uns Menschen. Ohne scharfe Krallen kann man keine Beute festhalten und sich nicht auf einen Baum flüchten, wenn man z.B. von einem großen Hund verfolgt wird. Ohne scharfe Krallen wäre eine Katze in Freiheit verloren. Deshalb haben Katzen das ständige Bedürfnis, ihre Krallen zu schärfen. Das ist Maniküre und Waffenpflege zugleich. Diesen Kratztrieb kann man unmöglich einer Katze abgewöhnen, er ist genetisch programmiert. Deshalb ist es im Interesse Ihrer Möbel wichtig, Wohnungskatzen ein oder mehrere Kratzgelegenheiten (Kratzbaum, Kratzbrett) anzubieten. Kratzbäume müssen an einem für die Kratzen schnell erreichbaren Platz (möglichst in der Nähe des Schlafplatzes) sicher aufgestellt werden, d. h. sie dürfen nicht wackeln und nicht kippeln (notfalls mit Winkeleisen an der Wand befestigen). Bevorzugt wird an Ecken gekratzt. Wer die Möglichkeit hat, in seiner Wohnung ein Eck-Kratzbrett anzubringen, sollte seiner Mieze diese Freude machen. Am Anfang kann man das Kratzbrett/Baum mit Catnip (Katzenminze, Baldrian geht auch) einsprühen oder einreiben, dann wird es wesentlich schneller angenommen.

Treteln:

Das Treteln ist nicht mit Kratzen zu verwechseln. Wenn Katzen sich wohlfühlen, treten und hakeln sie auf der Stelle, leider meistens auch unter Beteiligung der Krallen. Das ist ein Ritual aus der frühen Kindheit. Beim Säugen treten die Katzenbabys gegen die Brust der Katzenmutter um den Milchfluss anzuregen. Deshalb nennt man das Treteln der Katze auch Milchtritt. Dieses Verhalten bleibt ein Katzenleben lang als eine Art Wohlfühlreflex erhalten. Wenn also Ihre Katze auf dem Sofa anfängt zu treteln, beabsichtigt sie nicht, Ihre Couch zu zerstören, sie fühlt sich einfach wohl. Am besten Decke drunter legen und Miez ablenken, aber auf keinen Fall schimpfen! Die Katze kann nicht anders und würde auch das Schimpfen gar nicht verstehen!

 

Einige Sicherheitshinweise

Achtung:  

Katzen waren früher Höhlentiere . Deshalb kriechen sie so gerne in Kisten, Schränke usw. Darum sollte man immer erst nachschauen, ob die Katze im Herd oder der Waschmaschine sitzt, bevor das Gerät eingeschaltet wird.

Transport: Außerhalb der Wohnung darf eine Wohnungskatze nur im Transportkorb getragen werden! Wohnungskatzen reagieren im Freien völlig anders als in der Wohnung. Wenn die Katze auf dem Arm getragen wird und sie erschrickt (draußen), kann sie in ihrer Panik ungeahnte Kräfte entwickeln und sich losreißen. In der fremden Umgebung hat sie dann Angst, lässt sich oftmals nicht wieder einfangen und reagiert auch nicht, wenn sie gerufen wird.


Pflanzen, die für Katzen giftig sind: 

Buchsbaum, Christusdorn, Efeu, Eibe, Engelstrompete, Eisenhut, Farne,                        Feuerdorn, Fingerhut, Flieder, Ginster,               Geißblatt, Goldregen, Herbstzeitlose,                 Hartriegel, Heckenkirsche, Jasmin, Krokusse, Liguster, Lorbeer, Maiglöckchen, Narzissen, Oleander, Pfaffenhütchen, Philodendron,                 Primeln, Rittersporn, Seidelbast, Thuja, Tomatenpflanze, Wicken.

                                                                                     

                                                                                  

                                                                                 

                                                                                       Nicht gleich auf die Palme gehen!


Fenster:Vorsicht bei offenem Fenster! Nie Fenster ankippen!Die Katzen versuchen, durch den Spalt zu klettern, rutschen ab, klemmen sich ein, die inneren Organe werden gequetscht und die Katze verendet ofmals qualvoll.


Gefahr für Freigänger: Immer wieder verschwinden in ganz Deutschland in Wohngebieten auffällig viele Katzen. Es wird vermutet, dass diese armen Tiere von skrupellosen Tierfängern an die Fellindustrie und an Versuchslabore für unangemlete Versuchsreihen verkauft werden. Zum Glück haben wir so etwas noch nicht erlebt. Auch dürfen wir uns dazu nicht äußern, wenn wir es nicht beweisen können.

Wenn Sie mehr über diese traurige Thematik erfahren möchten, geben Sie in die Suchmaschine Ihres Internetbrowsers doch einfach die Begriffe Katzenklau oder Tierfänger oder ähnliches ein. Auf diesen Seiten finden Sie auch Tipps, wie Sie Ihre Katze schützen können.

 

Kommunikation und Erziehung

Eine Katze ist kein Hund! Hunde sind Herdentiere, die einem Leittier, also ihrem Menschen, folgen. Katzen nicht! Sie sind Individualisten. Sie haben ihren eigenen Willen, ihren eigenen Dickkopf und eine starke Persönlichkeit. Eine Katze kommt prinzipiell nur dann, wenn sie es will, egal wie lange man ruft. Fuß und Platz etc. funktionieren bei keiner Katze und es wäre Tierquälerei, so etwas zu versuchen! Trotzdem entwickelt sich bei artgerechter Haltung ein sehr enges und liebevolles Mensch-Miez-Verhältnis, wenn der tolerante Besitzer sich entsprechend einfühlsam verhält.

Katzen sind sehr sanftmütige Tiere und erwarten vom Menschen einen ebensolchen Umgang. Leise Worte beeindrucken die Mieze vielmehr als lautes Gepoltere. Es ist ganz wichtig, dass die Katze zu ihrem Zweibeiner Vertrauen hat!!!! Dann werden Mensch und Miez die besten Freunde sein und die Katze wird ihren Zweibeiner unendlich lieben. Niemals darf man eine Katze schlagen!!! Wer die Katze schlägt, ist ein Feind, und mit Feinden wird gekämpft, aber es wird nie auf Feinde gehört! Und schließlich, wenn kein Vertrauen da ist, Streicheleinheiten fehlen und die Katze nur noch Angst hat, antwortet sie in ganz natürlicher Katzenkommunikation mit Pinkeln auf dem Teppich. Katzen haben, wie bereits erwähnt, ein super Gehör. Deshalb kann man Katzen sehr gut mit der Stimme erziehen. Sie können am Ton genau unterscheiden, ob sie gelobt oder getadelt werden. Man muss die Katze nicht anbrüllen, eine laute, konsequente Stimme hilft am besten. Aber Schimpfen versteht die Katze nur, wenn man sofort in dem Moment, wo die Katze etwas "Schlechtes" macht, schimpft. Aber bereits 5 Minuten später kann sie den Zusammenhang nicht mehr herstellen. Wenn also die Katze früh die Blumenvase umkippt und der Mensch kommt erst mittags nach Hause und tadelt lautstark das Tier, dann kann die Katze das nicht verstehen. Sie weiß nicht, warum mit ihr geschimpft wird und denkt, ihr Zweibeiner ist plötzlich ein böser, schlecht gelaunter Mensch geworden.

Wenn es gar nicht anders geht, kann man z.B. mit einem Wassersprüher für Grünpflanzen die Katze kurz ansprühen. Die meisten Katzen haben davor sehr großen Respekt. Lob gehört zur Erziehung unbedingt dazu. Katzen verstehen Lob sehr gut und brauchen es regelmäßig. Und natürlich motiviert eine kleine Belohnung mit einem Leckerli die Katze sehr. (Und Liebe geht durch den Magen!) Katzen sind wie kleine Kinder. Sie wollen vom Menschen beachtet, geliebt und gestreichelt werden und sie wollen, dass man sich mit ihnen beschäftigt. Wenn sich Katzen vernachlässigt fühlen können sie, genau wie wir Menschen, Depressionen bekommen und unsauber werden. Ich habe zum Beispiel gelesen, dass eine Katze ständig auf den Teppich vor der Wohnungseingangstür uriniert hat. Ein Tiertherapeut hat das Problem untersucht und schließlich festgestellt: Die Katze war zu oft allein und wollte mit dem Pinkeln vor der Tür seinem Besitzer sagen: Geh nicht aus der Wohnung, bleib bei mir. Und weil die Katze nicht sprechen kann, sagte sie es in ihrer Sprache, nämlich so, wie sie einer anderen Katze zeigen würde, dass ihr etwas nicht gefällt, nämlich mit Urinieren. Wenn man die Katze in so einer Situation bestraft, wird es noch schlimmer. Deshalb sollte sich jeder Mensch genau überlegen, bevor er eine Wohnungskatze nimmt, ob er auch genug Zeit und Lust hat, sich verantwortungsvoll um das Tier zu kümmern.

 

Kampf und Spiel 

Spielen ist immer ein imitierter Beutefang.

Eine wilde Katze im Wald muss ständig auf die Jagd gehen und Beute fangen. Eine Katze, die bei einem Menschen lebt, muss nicht jagen, aber sie hat den Jagdtrieb, und deshalb wird Beute fangen gespielt. Wenn eine junge Katze nicht ausgelastet ist, kann es passieren, dass man sie streichelt, und plötzlich beißt sie in die menschliche Hand. Oder sie rennt am Zweibeiner hoch wie an einem Baumstamm, oder sie schleicht sich an und beißt ins Bein. Das ist jedoch keine Aggressivität, sondern Spiel, Beutefangen-Spiel, in der Fachsprache auch spielerische Aggressivität genannt. Da hilft kein Schlagen und kein Schimpfen, sondern nur ein lautes Aua-Geschrei, so dass die Katze merkt, sie tut dem Menschen weh. Das beste Mittel dagegen ist, die Katze so zu beschäftigen, dass sie ausgepowert ist. Im Alter von 2-3 Jahren hört das meistens von alleine auf. Übrigens will die Katze dem Menschen nicht wehtun, wenn sie im Spiel beißt oder kratzt. Sie verhält sich einfach genau so, wie bei einem Artgenossen, der schließlich ein schützendes Fell über der Haut hat, und die Mieze denkt einfach nicht daran, dass ihr menschlicher Freund unbefellt ist und durch Kratzer und Beißer verletzt werden kann. Also, nicht schlagen, aber laut aua aua schreien.

Die meisten Katzen spielen sehr gern mit ganz kleinen Fellmäusen (in der Zoohandlung ca. 99 Cent). Es gibt tolle bunte Kuscheltiere, die sind teuer und nur für den Menschen attraktiv. Die Katzen haben lieber kleines Spielzeug, was sie in ihrem Mäulchen herumtragen und hochwerfen können. Wenn Sie Ihrem kleinen Stubentiger eine ganz besondere Freude machen wollen, basteln Sie eine Baldrianmaus: Man braucht ein Stück Schlauchbinde o.ä. und ca. einen Teelöffel Baldriantee (lose, keine Beutel, gibts für knapp 3 Euro in der Apotheke). Einfach die Teeblätter/krümel in die Schlauchbinde füllen und dann mit einem Bindfaden die Binde vorn und hinten wie ein Bonbon zubinden. Eine kleine Mühe für Sie, ein riesen Vergnügen für die Mieze! Man muss nicht viel Geld ausgeben, um Katzen glücklich zu machen. Werfen Sie doch einfach mal eine ungekochte Makkaroni auf den Küchenfußboden, Ihre Katze wird begeistert sein. Auch kleine raschelnde Papierkügelchen oder ein Stückchen Papier an einem Faden bereiten der Katze einen Riesenspaß.

Aber wie lange eine kleine Katze fernsehen darf, wissen wir leider auch nicht.

(Übrigens, wenn die Katze mal einen Faden verschluckt hat, auf keinen Fall aus dem Mäulchen ziehen. Der Faden könnte sich im Magen oder der Speiseröhre verfitzt haben. Wenn man dann daran zieht, kann es zu schweren inneren Verletzungen kommen. Also, in so einem Fall einfach das aus dem Maul hängende Fadenstück vorsichtig abschneiden und die Katze beobachten. Wenn man Glück hat, wird der in der Miez verbliebene Faden verdaut und ausgeschieden.)

 

 


Wie alt ist die Katze in Menschenjahren?

6 Monate = 10 Jahre

8 Monate = 13 Jahre
1 Jahr   = 15 Jahre

2 Jahre  = 24 Jahre

4 Jahre  = 32 Jahre

6 Jahre  = 40 Jahre

8 Jahre  = 48 Jahre

10 Jahre  = 56 Jahre

12 Jahre  = 64 Jahre

14 Jahre  = 72 Jahre

16 Jahre  = 80 Jahre

18 Jahre  = 88 Jahre

20 Jahre  = 96 Jahre

21 Jahre  = 100 Jahre

22 Jahre  = 104 Jahre 
So, lieber Katzenfreund, 
wir hoffen, Ihnen mit diesen kurzen Ausführungen die Welt
unserer vierbeinigen Freunde etwas näher gebracht zu haben.
 Katzen sind faszinierende Tiere, die allein schon durch ihre Anwesenheit
unser tägliches Leben enorm bereichern.